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Wir kümmern uns ... mit Herz, Hand und Verstand
               (Die frühere GHS Inden heißt ab 2013 Goltstein-Schule.)
 

Wer hilft uns?

HundTierquälerei bedeutet, misshandeln oder das unnötige Töten von Tieren. In vielen Ländern gehört die Tierquälerei zum Alltag. Es gibt keine Strafe für diese Menschen denn die Regierung, falls überhaupt eine vorhanden ist, interessieren solchen Vorfälle nicht. Sie sehen Tiere nicht als Lebewesen an, sondern als Gegenstände.
Hunde und Katzen die beispielsweise in Ungarn auf der Straße leben, kommen in ein Tierheim. Allerdings fehlt in vielen Ländern das Geld für solche Tierheime und die Tierheime müssen schließen. Jetzt bleibt allerdings die Frage: Was passiert mit den Tieren die noch dort leben?

Ihr denkt jetzt sicherlich man setzt sie einfach zurück auf die Straße und überlässt sie ihrem Schicksal. Schön wäre es!
Die Tiere kommen in eine sogenannte Tötungsstation und werden nicht wie es hier in Deutschland üblich ist eingeschläfert, sondern bekommen eine Spritze mit der sie noch ca. 30 bis 45 Minuten qualvoll alles mitbekommen. Das wäre wie, wenn man euch operiert aber die Narkose weg lässt. Ihr würdet alle Schmerzen mitbekommen. Genau so geht den Tieren.

Ein weiteres Problem in diesen Tierheimen ist der Geldmangel. Es ist nicht genügend Geld für das Futter der Tiere da oder beispielsweise Decken für die Zwinger der Tiere. Die Tiere sind auf Hilfe von Menschen angewiesen, die solche Dinge spenden.
Die Tiere leben in Zwingern, die im Winter sehr kalt sind, einige Tiere überleben den Winter nicht, sie erfrieren. Im Sommer sind die Tiere der Sonne ausgesetzt. Außerdem leben sie, wie ihr auf dem Bild seht, mit mehreren Hunden in einem Zwinger zusammen. Das bedeutet für die Tiere, sie müssen sich beweisen da bleibt nicht aus das ein Hund schon mal verletzt wird. Auch für tierärztliche Untersuchungen fehlt leider oft Geld.

Zwinger

Es gibt allerdings Menschen, die setzen sich mit Herz und Seele für diese Tiere ein. Sie arbeiten ehrenamtlich in Organisationen für diese Tiere.

Wenn ihr den beiden Links folgt, seht ihr in einem neuen Fenster
Angebote und Inhalte Dritter, für die die GHS Inden keine Haftung übernimmt.

http://www.tierheimleben-in-not.de/index.html

http://www.pfotenhilfe-sauerland.de.tl/

Diese zwei Links sind solche Organisationen, Sie stehen stellvertretend für viele Organisationen. Sie arbeiten in Ländern, wie zB: Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Italien, Spanien und Portugal. Tierheimleben in Not (TIN) unterstützt in Ungarn das Tierheim in Kaposvar und in Mohacs und außerdem die Tötungsstation in Dombovar.

Pfotenhilfe Sauerland unterstützt in Ungarn das Tierheim in Paks und Dombovar. Eine Tötungsstation besteht aus 10 kleinen Zwingern (1 x 1 Meter).
Maximal 20 Hunde können in der Tötungsstation leben. Ein Mitarbeiter versorgt dort die Tiere mit Futter und Wasser.
In den letzten Jahren kamen durchschnittlich 150 Hunde pro Jahr in die Tötung. Sie werden auf der Straße eingefangen oder an der Tötung festgebunden gefunden. 14 Tage haben die Tiere Zeit bis sie getötet werden. Entweder holt ihr Besitzer sie wieder ab oder sie werden vermittelt und können in ein neues besseres Leben ziehen. Leider schaffen das 130 von 150 Hunden in dieser kurzen Zeit nicht. Sie sterben einen qualvollen Tod. Eine Giftspritze wird ihnen in das Hinterteil gesetzt, das Gift dringt in ihren Blutkreislauf ein und die Hunde ersticken, 30 Minuten und länger dauert dieser Todeskampf.
Auch hier versuchen die Tierschützer zu helfen. Sie möchten erreichen das die Hunde, so wie bei uns üblich, durch 2 Spritzen sterben. Ein Narkosemittel wird gespritzt und die Tiere schlafen friedlich ein. Erst bei der zweiten Spritze ist die Dosis so stark, dass sie sterben. Doch bis die Tiere so friedlich sterben dürfen, ist leider noch ein weiter Weg.

Seit Mai 2011 unterstützt TIN das Tierheim in Dombovar. Die Organisation versucht die Hunde nach 14 Tagen in eine ungarische Pflegestelle oder Pension zu bringen. Dies kostet pro Hund / pro Woche 50 € . Daher ist es wichtig, möglichst viele Hunde in ein neues Zuhause, eine so genannte Endstelle, zu vermitteln. Außerdem hat TIN im August 2012 mit dem Bau sogenannter Rettungszwinger begonnen. Geldspenden haben das ermöglicht. Rettungszwinger deshalb, weil Hunde die reserviert sind, also ein neues Zuhause bekommen, bis zur endgültigen Ausreise dort sicher leben können. Sicher leben, weil auch reservierte Hunde getötet werden, wenn die Tötungsstation voll ist.
Das grausame an den Tötungen ist, das die Tiere einen Tötungstermin bekommen, wie wir beispielsweise Arzttermine.

Dieser Beitrag war jetzt sicherlich erschreckend für euch, aber auch wenn es traurig ist, so sieht die Realität in manchen Ländern aus.
Vielleicht denkt ihr euch jetzt, das interessiert mich nicht, ich kann ja eh nicht helfen. Aber geht doch bitte einfach mal auf die Homepage der Organisationen und schaut sie euch an. Vielleicht könnt ihr ja doch helfen.

Saskia Meyer

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