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Wir kümmern uns ... mit Herz, Hand und Verstand
               (Die frühere GHS Inden heißt ab 2013 Goltstein-Schule.)
 

 

Schulstart einmal ganz anders

Die neuen Fünftklässler der GHS-Inden erlebten dank der Initiative der Schulsozialarbeit „In Via“ eine außergewöhnliche erste Schulwoche.

Der Wechsel von der Grundschule auf die weiterführende Schule ist für die meisten Schüler aufregend und kann auch ganz schön anstrengend sein. „Wer passt am besten zu wem?“  oder „Neben wem komme ich zu sitzen?“ – Auf diese und auf viele andere Fragen wurde intensiv in einer Orientierungswoche für die neuen Fünftklässler eingegangen.

Die Schulsozialarbeit „In Via“ unter der Leitung von Carmen Gülden hatte sich auf diese Woche ausführlich vorbereitet mit dem Ziel, die Schüler und ihre Klassenlehrer genauer kennen zu lernen und erst am Ende der Woche eine für alle passende Klasseneinteilung vorzunehmen. Gerade am Ende der Grundschulzeit sind nicht alle auf dem gleichen Entwicklungs- und Wissensstand, sodass eine Einteilung der Klassen nach sonst üblicher „Aktenlage“ oft eine schwierige Aufgabe für die neuen Klassenlehrer mit sich bringt. Diesmal hatte die GHS-Inden die Gelegenheit genutzt, diese Aufgabe einem kompetenten Team von Sozialarbeitern zu überlassen. Allerdings gab es so eine aufwändige Schuleingangsphase leider nicht zum Nulltarif. Mitfinanziert wurde das Projekt unter anderem von der Landesregierung.

Der Tagesablauf an den fünf Tagen begann und endete immer in der Mensa, die allerdings für diese Gruppengröße räumlich sehr beengt war. Die Schüler lernten verschiedene Rituale kennen – sei es das Begrüßungs- oder Abschiedslied, Ruhezeichen, Gang durch das Schulgebäude, Gesprächsregeln  u.v.m. –  und konnten diese bereits schnell umsetzen. Beim Trommeln fanden die Kinder einen gemeinsamen Rhythmus, lernten sich bei Spielen aus der Erlebnispädagogik näher kennen und absolvierten auch Übungen zum sozialen Miteinander.

Die gesamte Woche stand unter dem Motto „Wir wollen uns in der Schule wohlfühlen“. Hierzu wurde das Bild vom Vogelschwarm, der gen Süden zieht, in einer Collage umgesetzt. „Wir haben zwar keine Flügel wie die Zugvögel, um ans Ziel zu fliegen“, betonte Carmen Gülden, „dafür habt ihr einen Verstand, um zu denken, Augen, um zu sehen, Ohren, um aufeinander zu hören, einen Mund, der freundlich spricht, Hände, um einander zu helfen und ein Herz, dass uns sagt, was richtig ist.“ In vielen gemeinsamen Übungen zeigten die Schüler, dass sie diese Körperteile positiv für die Gruppe einsetzen konnten.

Die künftigen Klassenlehrerinnen lernten ihre Schüler sehr intensiv kennen und konnten auf Lernschwierigkeiten oder Verhaltensauffälligkeiten schnell reagieren. Die Orientierungswoche und das Sozialtraining wurde von allen anwesenden Lehrern als positiv und arbeitserleichternd empfunden, denn im regulären Unterricht hätte man daran sehr lange arbeiten müssen.

 Die 5er Herbst im 2009

In Zusammenarbeit mit Schulleitung, Kollegen, Eltern und anderen Einrichtungen hofft die GHS-Inden, dass sie auch in den kommenden Jahren diese Schüler gut ans Ziel bringen.

In diesem Sinne wünschen wir allen eine schöne Schulzeit!